Montag, 13. Oktober 2008

For the Love of the Sand

Gestern sind wir also ueber's Delta geflogen. Ich hatte ja schon vorsorglich eine PLastiktuete besorgt. Die erste halbe Stunde ging's gut. Dann hatte ich meine Tuete in der Hand, aber der Pilot hat mir mit den Worten "Here's a proper bag!" eine ordentliche nach hinten gereicht. Und die letzte halbe Stunde habe ich dann mit geschlossenen Augen und der Tuete in der Hand verbracht. Geschlossene Augen sind in so einem Fall essentiell! Bei allem anderen wird einem nur uebel. Dietmar hat's genossen. Und den Teil, den ich gesehen habe, der war auch toll.

Gestern haben wir dann auch den weiteren Teil der Reise geplant: Weil wir noch nicht so richtig dreckig sind und Sand auch nur abschnitssweise auf den Wegen antreffen, geht's in die Kalahari zu den Sandduenen. Zwei Tage werden wir wohl brauchen (gemuetlich) bis wir da sind. Wir gehen in den Kgalagadi Transfrontier Park an der Gernez zu Suedafrika. Ein Teil vom Park liegt auch in SA. An der westlichen Seite grenzt der Park an Namibia. Da kann man wohl ausprobieren, ob man Sandduenen fahren kann... Wir sind gespannt! Ausserdem wird's heiss werden. Nicht, dass es hier nicht heiss waere (gestern waren wir laenger im Supermarkt wegen der Klimaanlage dort...), aber so richtig heiss wollen wir uns noch 'mal geben.

Noch ein Nachtrag zum Honigdachs: Die muessen wohl wirklich gefaehrlicher sein! Die Kommentare von Leuten, denen wir das erzaehlt haben: "They're vicious!" und "I'm glad they didn't take hold of your ankle!".

Dietmar sagt, ich soll schreiben, dass wir Elefanten und Hippos und Giraffen und all so aus der Luft gesehen haben. Die habe ich sogar auch noch gesehen!

An meine Eltern: Koennt Ihr Euch kurz melden und 'mal sagen, ob alles O.K. ist? Kurze Email oder SMS auf Dietmars Handy waere O.K.!

Zum Sauberkeitsstand: Mit den Fuessen, dass habe ich wieder aufgegeben. Wanderschuhe halten die Fuesse staub- und sandfrei, aber entsprechen schwitzig sind dann die Fuesse... Die Haende sind sowieso staendig dreckig, weil dieses Auto so dreckig ist. Da hilft wohl nix. Ein kleines Lob sollten wir noch auf die G1000-Klamotten aussprechen. Auch die sind dreckig, aber sie haben uns beim Sandbuddeln vor Sonnenbrand bewahrt (ohne Creme!) und sie halten die Muecken fern (auch ohne "Anti-Brumm" oder "No Bite" (Anti-Brumm ist die schweizer Version...))

Also, heute geht's auf dem Transkalahari-Highway nach Ghanzi. Morgen dann hoffentlich zum Kaa Gate, so der Sand will. Internet-Zugang wird etwas mauer werden...

An Elke: Ruhig weiter Emails schreiben! Und Du wirst Deine Narrenkappe noch los! ;-)

Und allgemein ist der Internetzugang hier manchmal sehr, sehr langsam... Deshalb gibt's wenig bis gar keine individuelle Emails, sondern wir bloggen. Kommentare und Emails sind aber durchaus erwuenscht!!!